Ehrlichkeit und Offenheit als oberste Grundsätze des politischen Handelns Diese Grundprinzipien wurden und werden eingehalten. Alle Zahlen und Fakten über die Gemeindepolitik werden ständig offengelegt. Die vom Bürgerbund geforderte Gemeindezeitung ist heute selbstverständlich, ebenso die jährlichen Bürgerversammlungen. Das neue Rathaus ist ein offenes Dienstleistungszentrum für alle. Mit dem Aufbau einer neuen politischen Kultur wurde 1996 begonnen: Dazu gehört die Kooperation im Marktgemeinderat mit allen, die konstruktiv mitarbeiten. Das war immer die Mehrheit und wird es hoffentlich bleiben. Nein-Sagerei ohne Entwicklung von eigenen kreativen Vorschlägen geht mit dem Bürgerbund allerdings nicht. Für eine sinnvolle wirtschaftliche Entwicklung des Marktes Eggolsheim Diese Entwicklung ist in vollem Gange: Eggolsheim boomt. Die Finanzausstattung ist heute entscheidend verbessert. Der Einwohnerzuwachs seit 1996 um über 800 Bürgerinnen und Bürger auf 6650 geht einher mit einem enormen Zuwachs an Einkommenssteuer-Einnahmen. Der Ankauf von Gewerbebauland in Neuses und in der Büg und die gelungenen Ansiedlungen neuer Betriebe bringen höhere Gewerbesteuer-Aufkommen. Den kommunalen Schulden stehen geschaffene und verwertbare Wertgegenstände gegenüber, die die Schulden bei weitem übersteigen. Viele neue Arbeitsplätze wurden geschaffen und konnten den Wegfall bei der Firma Lindner über kompensieren. Neben den vielen Betrieben in den Gewerbegebieten in Neuses und in der Büg bieten auch das neue Wasser- und Schifffahrtsamt in Neuses, ein neuer Betrieb in Unterstürmig, die Betriebe in allen Ortschaften und auch unser Supermarkt viele Arbeitsplätze. Das erst kürzlich erworbene Lindner-Gelände am Bahnhof bietet weitere Chancen für die Schaffung von Arbeitsplätzen. Wichtig ist, dass sich die politisch Verantwortlichen nicht ausruhen auf Erfolgen der Vergangenheit, sondern vielmehr die hervorragenden Chancen mit unserer günstigen Lage an einer wichtigen Entwicklungsachse weiter konsequent nutzen. Weitere Ansiedlungen in der Büg und die Pflege der bereits ansässigen Betriebe stehen für den Bürgerbund und seine Partner vom Oberen Eggerbachbund ganz oben auf der Liste der Zukunftsaufgaben.
Erhalt unserer Heimat und der Schutz der Umwelt Die ökologische Grundorientierung des Bürgerbundes wurde mit konkreten Maßnahmen umgesetzt. Gerade der Kauf der Büg und der gelungene Ausgleich zwischen Ökonomie und Ökologie ist beispielhaft: einem Naturschutzgebiet mit 65 ha stehen 30 ha Sandabbau und gut 20 ha Industrie- und Gewerbeflächen gegenüber. In früheren Planungen wäre von der wertvollen Natur so gut wie nichts übrig geblieben. Deswegen sind die Entwicklungen in der Büg für alle Seiten ein Glücksfall. Der Bürgerbund hat sich zudem immer für regenerative Energieträger eingesetzt: Das Biomasseheizwerk, Gasfahrzeuge, Photovoltaikanlagen auf kommunalen Gebäuden sowie die Wärmedämmung von Miethäusern bringen Vorteile für das Klima. Bei der Umweltstation Liasgrube Unterstürmig wurde der Bürgerbund gleich nach ihrer Gründung Mitglied. Die Liasgrube ist ein ökologisches Aushängeschild für unsere ganze Region. Einige weitere Punkte im Sinne des Umweltschutzes seien kurz genannt: Sanierung des Schießplatzes in Drügendorf, kein Zementwerk am Kautschenberg, Kanalisierung der Gesamtgemeinde, ökologische Baulandmodelle und aktive Landschaftspflege. Die Anstrengungen für Natur und Umwelt und insbesondere für den Klimaschutz müssen aus Sicht des Bürgerbundes in Zukunft weiter forciert werden. Energetische Gebäudesanierungen mit Energiepässen sind ebenso zu intensivieren wie der öffentliche Personennahverkehr. Die Aktivitäten aller für die Natur und die Heimat Engagierter, wie beispielsweise der Fränkische-Schweiz-Verein und die Obst- und Gartenbauvereine, sind jederzeit zu unterstützen. Förderung der Jugend, der Familie und der älteren Menschen Der soziale Bereich war seit der Gründung des Bürgerbundes immer ein zentrales Anliegen. In diesem Bereichen ist sehr viel passiert: Über Baulandmodelle wurden 80 günstige Bauplätze für junge Familien erschlossen. Die Möglichkeiten für die offene Jugendarbeit wurden mit Dorftreffs in fast allen Ortschaften wesentlich ausgebaut. Seniorenveranstaltungen wurden weitergeführt und die Einrichtung und Ausstattung von Kinderspielplätzen wurde verbessert. In allen Kindergärten wurde modernisiert und eine Kinderkrippe wurde eingerichtet. Ein entscheidender Meilenstein für unseren Markt Eggolsheim war der Bau des Seniorenzentrum St. Martin an der Schirnaideler Straße. Wesentliche Verbesserungen gab es in der Schule, nicht zuletzt mit der Einrichtung der offenen Ganztagsschule. Ein weiterer Durchbruch war der Bau der Eggerbachhalle für den Schul- und Vereinssport und für die Kultur mit einem einmaligen Konzept von reiner Sporthalle und separatem Veranstaltungssaal, ein vom Bürgerbund wesentlich mitentwickeltes Konzept. Für alle Generationen vom Kleinkind bis zu den Großeltern gibt es dort optimale Möglichkeiten. Beste Sportmöglichkeiten sind zudem beste Jugendarbeit. Die Einweihungen des Seniorenzentrums und der Eggerbachhalle waren Glückstage für die gesamte Marktgemeinde. In Zukunft sollen die Angebote für alle Altersstufen weiter ausgebaut werden. Generationenübergreifende Projekte sind zu entwickeln und der gesellschaftliche Zusammenhalt muss mit allen Mitteln gefördert werden. Die Kooperation mit allen im sozialen Bereich engagierten Vereinen, Verbänden und Organisationen, nicht zuletzt den kirchlichen muss weiterhin gepflegt und intensiviert werden. Genau dafür stehen der Bürgerbund und der Obere Eggerbachbund. Gestaltung der Ortschaften und Förderung der Kultur Ein wichtiger Einstieg in die Neugestaltung unseres Hauptortes Eggolsheim war der Bau des neuen Gemeindezentrums mit der Sanierung historischer Gebäude und der Eingliederung moderner Architektur. Dies ist auch bei der Eggerbachhalle oder beim Supermarkt in der Ortsmitte gelungen. Der Bürgerbund hat alle Großprojekte entscheidend mit entwickelt und jederzeit unterstützt. Nicht nur in Eggolsheim, sondern in allen Ortschaften unserer Marktgemeinde stehen die Sanierungen der Ortsdurchfahrten mit Dorferneuerungs- oder Städtebauförderungsmaßnahmen an. Ein guter Einstieg ist in Kauernhofen gelungen. Alle Ortsmitten sind in ähnlicher Weise zu sanieren. Wichtig ist auch die Hilfe für private Investitionen. Ein gemeindlicher Denkmalpflegezuschuss wurde eingeführt, das Bewusstsein für die Ortszentren ist allerdings noch weiter zu verbessern. Die vielen Schmuckziegel-Erfolge sind beispielgebende Ansätze, die immer wieder herausgestellt werden müssen. Bei der Förderung der Kultur war die Schaffung der Medaille für das Ehrenamt ganz wichtig. Die Auszeichnung besonderer Erfolge beim Vereinsempfang und die Unterstützung von Vereinsfesten war immer ein besonderes Anliegen des Bürgerbundes. Neue bzw. ausgebaute Vereinsheime und Feuerwehrhäuser bieten heute beste Möglichkeiten für gesellschaftliches und kulturelles Miteinander in allen Ortschaften. Die neue Parterschaft mit Ungarn wurde aufgebaut, die alte mit Italien wiederbelebt. Ein Paradeobjekt, das der Bürgerbund initiiert hat, wird die Sanierung des alten LDM-Kanales mit der Schleuse 94. Für die Jägersburg ist eine sinnvolle Folgenutzung zu finden. Die vielfältigen kulturellen Veranstaltungen sind unter besonderer Nutzung der neuen Eggerbachhalle zu einem ganzjährigen Kulturprogramm zusammen zu führen. Der Bürgerbundslogan „Politik und mehr“ wir gelebt.
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